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Der Kleine Dumme Papa und die Kackawurst

Es war einmal ein Junge und das war der Kleine Dumme Papa. Der Kleine Dumme Papa war ungefähr so alt, wie du jetzt gerade bist, vielleicht ein bißchen älter. Und genau wie du war der Kleine Dumme Papa abends gar nicht mehr gut ansprechbar, wenn er schon richtig müde war.

An diesem Abend musste der Kleine Dumme Papa immer wieder einen fahren lassen. Und das waren gemeingefährliche Schieße. Oma und Opa wurden ganz grün im Gesicht. Sie sagten “jetzt geh doch endlich aufs Klo und mach ein Kackerle!”, aber der Kleine Dumme Papa hatte keine Lust. Das Kacka drückte zwar schon ein wenig, aber er dachte sich “Wenn ich das verkneife, dann muss ich mir heute abend nicht mehr den Popo abputzen und die Hände waschen”. Denn auf Popo abputzen und Hände waschen hatte der Kleine Dumme Papa gar keine Lust, selbst wenn er wach war. Aber er war ja schon so richtig müde.

Also ließ er noch einen fahren, aber anstatt aufs Klo zu gehen, ging er ins Bad, putzte seine Zähne und krabbelte in sein Bett. Das er erstmal ein bißchen anwärmte. *Weißt du, wie, oder besser gesagt, womit er das tat?*

Da der Kleine Dumme Papa richtig müde war, dauerte es auch gar nicht lange, bis er eingeschlafen war. Genau wie du, träumte der Kleine Dumme Papa jede Nacht und oft hatte sein Traum etwas damit zu tun, was er heute erlebt hatte. Und heute hatte er erlebt, dass eine große, dicke Kackawurst schon ziemlich heftig an seinem Popo klopfte. Deswegen träumte er davon, dass er ganz, ganz doll aufs Klo musste.

In seinem Traum lief der Papa, so schnell er nur konnte. Das Kacka drückte sooooo doll in seinem Popo! Er wusste, irgendwo hier um die Ecke muss doch ein Klo sein. Und so rannte er, so schnell er nur konnte und als er es endlich erreicht hatte, da machte er einen Satz und PLATSCH!!!, raus war die Wurst.

Das fühlte sich so herrlich an. Denn wenn man richtig doll Kacka machen muss, dann gibt es nichts Schöneres, als wenn man endlich sein Kacka machen kann. Und so wachte der Kleine Dumme Papa mit einem wunderbaren, warmen Gefühl auf. Als er langsam wacher wurde, merkte er, dass das warme Gefühl aus seiner Schlafanzughose kam… *Hast du eine Idee, warum es da so warm war?*

So langsam wurde ihm klar, dass da irgendetwas nicht in Ordnung war. Er hob die Bettdecke hoch und es stank ganz gewaltig! Da kuckte er in seine Schlafanzughose und da lag eine dicke, fette Kackawurst! Die war ihm beim Träumen aus dem Popo gerutscht.

Er schrie nach Oma und Opa, die auch sofort (wenn auch etwas verschlafen) zu ihm kamen. Als alle drei die große Kackawurst sahen, nahm Opa den Kleinen Dummen Papa in die Arme und trug ihn mit Hose und Wurst ins Bad. Oma ließ die Wurst vorsichtig ins Klo hinein plumpsen, Opa setzte ihn auf die Brille und machte ihn sauber.

Das war dem Kleinen Dummen Papa ganz schön peinlich. Und weil er sich noch sehr lange gut an dieses Erlebnis erinnern konnte, machte er abends immer sein Gutenachtkacka, selbst wenn die Wurst nur ein kleines bißchen drückte.

 

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